Adipositas
Adipositas ist der medizinische Ausdruck für Fettsucht. Häufig
wird sie auch als Übergewicht bezeichnet, welches eine über das
Normalgewicht hinausgehende Erhöhung des Körpergewichtes beschreibt.
Das krankhaft hohe Körpergewicht ist fast immer Folge von zu fetter
und kalorienreicher Ernährung. Zur Ermittlung und Beurteilung von Normal-
und Übergewicht wird die Broca-Formel oder der Body-Mass-Index herangezogen.
Eine Umstellung des Ernährungsverhaltens und körperliche Bewegung
ist Voraussetzung für eine Reduktion des Körpergewichtes. Dazu
sollte die Kost energiereduziert, fettarm, kohlenhydrat- und ballaststoffreich
sein.
Allergen
Allergene sind allergieauslösende Stoffe, die vom Immunsystem als
fremd erkannt werden und dadurch eine Überempfindlichkeit des Körpers
verursachen. Man unterscheidet Allergene, die über die Luft aufgenommen
werden, ( z.B. aus Pollen, Hausstaubmilben oder Schimmelpilzsporen ) und
Nahrungsmittel- oder Kontaktallergene.
Allergie
Das Wort „Allergie“ stammt aus dem Griechischen und ist aus
den Wörtern „allos“ wie anders und „ergon“ wie
Wirkung zusammengesetzt. Unter einer Allergie versteht man eine überschießende
Abwehrreaktion des Immunsystems gegenüber zunächst nicht schädlichen,
körperfremden Substanzen (Allergen). Durch den wiederholten Kontakt
mit dem Allergen wird dann die Allergie erworben.
Aminosäuren
sind die kleinsten Grundbausteine aller Eiweiße ( Proteine). Es gibt
20 verschiedene Aminosäuren. Davon sind acht für Erwachsene essenziell
(Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Theonin, Tryptophan und
Valin), d.h. unser Körper kann diese nicht selbst aufbauen. Sie müssen
mit der Nahrung aufgenommen werden
Appetit
ist das Verlangen nach ganz bestimmten Speisen. Er wird ausgelöst
beim Anblick oder der Vorstellung von Speisen. Außerdem spielen Stimmungen,
Gefühle und Geschmacksreize eine wichtige Rolle.
Ballaststoffe
Ballaststoffe sind unverdauliche Inhaltsstoffe von Lebensmitteln. Sie
gelangen in den Darm, saugen Wasser auf und quellen. Das Volumen des Speisebreis
wird vergrößert. Dadurch wird ein Reiz auf die Darmwände
ausgeübt, wodurch die Darmtätigkeit und letztendlich die Verdauung
angeregt wird.
Darüber hinaus haben Ballaststoffe Einfluss auf die Regulierung der
Blut- und Blutzuckerwerte. Sie sind Nährboden für eine Reihe positiver
Darmbakterien und dadurch mitverantwortlich für den Aufbau einer gesunden
Darmflora. Ballaststoffe machen schnell satt und können unterstützend
bei der Gewichtsregulation wirken.
Enthalten sind Ballaststoffe in pflanzlichen Lebensmitteln, reichlich
in Getreideprodukten, Gemüse, Obst und Nüssen. Die Zufuhrempfehlung
liegt bei 30 g Ballaststoffe pro Tag.
Body-Mass-Index (BMI)
Der BMI ist ein Maßstab zur Beurteilung des Körpergewichts.
Hierzu wird dieses ins Verhältnis zur Körpergröße gesetzt:
Körpergewicht in kg/Körpergröße in m².
Allgemein:

Normalgewichtig bezeichnet man eine weibliche Person im BMI-Bereich von
19 - 24, eine männliche Person bei 20 - 25. Ab einem BMI-Wert von 25
- 29 besteht der Bereich des Übergewichts.
Nach aktuellen wissenschaftlichen Studien legt man bei älteren Menschen andere Grenzwerte zugrunde. So toleriert man mit zunehmendem Alter einen höheren BMI. Der wünschenswerte Bereich des BMI liegt danach bei einem über 65jährigen zwischen 24 - 29. Darunter (zwischen 19 -23) empfiehlt man, Ernährungsrisiken, wie z.B. Krankheit und Appetitlosigkeit, bewusst zu beobachten. Unter 18,5 wird's kritisch: Dann spricht man von Mangelernährung bzw. Untergewicht.
Broca-Formel
Broca ist eine veraltete Formel zur Beurteilung des Körpergewichtes
in Relation zur Körpergröße. Das Normalgewicht in kg ergibt
sich nach der Formel in cm minus 100 für Männer, für Frauen
werden davon noch mal 10 % abgezogen.
Broteinheiten
Broteinheit (BE) dient Diabetikern als Berechnungseinheit . Für insulinpflichtige
Diabetiker ist es wichtig, die mit den Mahlzeiten zugeführte Menge
von verwertbaren Kohlenhydraten zu kennen und zu berechnen. Nur dann können
sie die richtige Dosierung des Hormons Insulins bestimmen. Denn Ziel der
Therapie bei insulinpflichtigem Diabetes ist es, den Blutzucker möglichst "normal" einzustellen
und hierbei die Zufuhr kohlenhydrathaltiger Mahlzeiten mit der Zufuhr von
Insulin abzustimmen.
Die Kohlenhydratmenge eines Lebensmittels wird in Broteinheiten (BE) angegeben.
Eine Broteinheit entspricht 12 g verwertbarer Kohlenhydrate.
Calcium
ist ein Mineralstoff, der wichtig ist für den Aufbau von Knochen,
Zähnen und Gewebe. Insbesondere ältere Menschen müssen auf
eine ausreichende Calcium-Zufuhr achten. Die empfohlene Zufuhr liegt bei
1000 mg Calcium pro Tag.
Die besten Calciumlieferanten sind Milch und Milchprodukte wie Joghurt,
Käse oder auch Buttermilch. Darüber hinaus enthalten auch Hülsenfrüchte,
Brokkoli, Grünkohl und Nüsse viel Calcium. Calciumreiches Mineralwasser
kann auch zur täglichen Versorgung beitragen.
Dextrose
Dextrose wird auch Traubenzucker oder Glucose genannt. Er gehört zu den
Einfachzuckern (Monosaccharid) und ist ein Kohlenhydrat. Er spielt bei der Energiegewinnung
im menschlichen Organismus eine zentrale Rolle Das Gehirn, die roten Blutkörperchen
und das Nierenmark benötigen Glucose für ihre Funktion.
DGE
ist die Abkürzung für „Deutsche Gesellschaft für
Ernährung“. Sie ist eine wissenschaftlich anerkannte Organisation,
die sich mit der gesunden Ernährung der Menschen beschäftigt.
Die Arbeit dieser Organisation wird vom Bund gefördert und durch verschiedene
Bundesministerien unterstützt, wie z.B. das Bundesministerium für
Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL).
Eiweiß
siehe ProteinEnergiebedarf
Energie, die benötigt wird, um den Körper mit Energie für alle Lebensvorgänge zu versorgen. Aufgeteilt wird der Energiebedarf in einen Grundbedarf und Leistungsbedarf. Abhängig ist der Energiebedarf von Alter, Größe, Geschlecht, Körpergewicht und körperliche Aktivität. Der Energiebedarf wird in Kalorien oder Joule angegeben. Er liegt für gesunde Erwachsene bei etwa 2000 (Frauen) und 2400 (Männer) kcal täglich und sinkt mit zunehmendem Alter stetig. Eine Energiezufuhr, die langfristig ober- bzw. unterhalb des Energiebedarfs liegt, führt zu Über- ( Adipositas) bzw. Untergewicht ( Mangelernährung). Fett
Nahrungsfette bestehen aus Glycerin, das mit drei Fettsäuren verbunden
ist. Fett liefert mit 37 kJ (rd. 9,3 kcal) etwa doppelt soviel Energie, wie
Kohlenhydrate oder Eiweiß. Fett soll höchstens 30 % des täglichen
Energiebedarfs decken. Sie transportieren die lebensnotwendige Fettsäure
Linolsäure sowie fettlösliches Vitamin A, D, E und K. Darüber
hinaus dient es dem Schutz innerer Organe, ist Ausgangsverbindung für
Gallensalze und Hormone und bewahrt den Körper als Isolationsschicht vor
Wärmeverlusten. Nicht zuletzt ist Fett eine Speicherform von „überschüssiger“ Energie.
Für die Ernährungspraxis ist wichtig, dass Fett sichtbar als Streich-
und Kochfett sowie versteckt in Wurst, Käse, Milch, Nüssen, Schokolade
und vielen anderen Lebensmitteln vorkommt.
Fettarme Ernährung
Bei einer fettarmen Ernährung sollten nicht mehr als 30g Fett pro Tag verzehrt
werden. Bei stark übergewichtigen Menschen wird der Fettverzehr noch weiter
eingeschränkt. Um eine ausreichende Sättigung sowie eine gute Nährstoffversorgung
zu erreichen sollten möglichst Getreideerzeugnisse, Brot, Nudeln, Reis,
Frischobst und Gemüse sowie fettarme Fleischsorten und Milchprodukte verzehrt
werden.
Fettsäuren
Es gibt verschiedene Fettsäuren mit unterschiedlicher chemischer Struktur,
die für die Eigenschaften eines Fettes (z.B. fest oder flüssig)
verantwortlich sind. Fettsäuren können in drei verschiedenen Gruppen
eingeteilt werden:
- Gesättigte Fettsäuren in z.B. Butter, Schmalz oder Kokosfett
- Einfach gesättigte Fettsäuren in z.B. Olivenöl oder Rapsöl
- Mehrfach ungesättigte Fettsäuren in z.B. Sonnenblumenöl, Maisöl oder Sojaöl
Gewürze
Aromatisch oder scharf schmeckende Pflanzenteile. Sie verdanken ihrer Wirkung
in erster Linie ätherischen Ölen, aber auch Gerb-, Bitter- und Scharfstoffen.
Im frischen Zustand ergänzen sie die Nahrung mit reichlich Vitaminen, Mineralstoffen
und schützenden Antioxidantien. G. sind integraler Bestandteil der naturgemäßen
Küche. Sie verfeinern nicht nur den Geschmack, sondern wirken sich positiv
auf die Gesundheit aus. Manche regen den Geschmack an (Paprika, Pfeffer, Senf),
andere hemmen Bakterien (Knoblauch, Meerrettich) oder erleichtern die Darmtätigkeit
(Kümmel, Anis, Fenchel).
Glukose
(Glucose, Traubenzucker, Dextrose) ist der am häufigsten vorkommende
Einfachzucker.
Glucose ist Bestandteil von Haushaltszucker, Baustein langkettiger
Kohlenhydrate (z.B. Stärke, Glykogen) und kommt in Früchten und
Honig vor.
Gluten
Gluten ist das Klebereiweiß aus Weizen, Roggen, Hafer und Gerste.
Es ist für die guten Backeigenschaften dieser Getreidearten verantwortlich.
Eine glutenfreie Ernährung ist wichtig, wenn eine Erkrankung vorliegt,
die durch Gluten ausgelöst wird. Diese Erkrankung ist im Kindesalter
unter dem Begriff Zöliakie und im Erwachsenenalter als einheimische
Sprue bekannt. Als Folge einer Überempfindlichkeit gegen Gluten kommt
es zu einer chronischen Dünndarmerkrankung mit einer Schädigung
der Darmschleimhaut, was zu erheblichen Schmerzen und starken Durchfällen
führen kann.
Darüber hinaus entsteht durch die schlechte Nahrungsausnutzung
eine Unterversorgung mit Nährstoffen. Zöliakie/Sprue kann nur durch
eine lebenslang glutenfreie Ernährung behandelt werden.
Glykogen
ist die Speicherform von Traubenzucker ( Glukose). Es lagert als schnell verfügbare
Energiereserve in Leber und Muskeln. Aus diesen Depots bedienen sich zwischen
den Mahlzeiten vorwiegend die Nervenzellen.
Hunger
ist der Drang zu essen. Hunger ist nicht zielgerichtet auf eine ganz bestimmte
Speise, sondern auf irgendetwas Essbares ausgerichtet. Ausgelöst wird
das Hungergefühl durch Energie- und Nährstoffmangel im Körper
und nicht - wie beim Appetit - durch den Anblick oder die Vorstellung von Speisen.
Jod
ist ein lebenswichtiges Spurenelement, da es im Körper zum Aufbau von
Schilddrüsenhormonen benötigt wird. Ein Jodmangel kann zur Vergrößerung
der Schilddrüse und zur Kropfbildung führen. Es empfiehlt sich, jodiertes
Speisesalz zu verwenden, da nur wenige Lebensmittel, wie Seefisch und Innereien,
nennenswerte Jodgehalte aufweisen.
Jodiertes Speisesalz
ist mit Jod angereichertes Kochsalz, um einer Mangelversorgung entgegenzuwirken.
Kilojoule (kJ)
Abgekürzt kJ, ist die international gebräuchliche Maßeinheit für Energie. Nach wie vor wird der Energiegehalt von Lebensmitteln noch oft in Kalorien angegeben. 1 kJ = rund 0,25 kcal.Kilokalorie (kcal)
ist eine Maßeinheit für den Energiegehalt, die nötig ist, um1 l Wasser um 1°C (von 14,5 auf 15,5°C) zu erwärmen. Die international gebräuchliche Einheit ist (seit 1978 gesetzlich vorgeschrieben) das Kilojoule. 1 kcal = 4,184 (rund 4,2) kJ.
Kohlenhydrate
zählen zu den Hauptnährstoffen und können in mehrere Gruppen
eingeteilt werden.
Zucker, die nur aus einem Baustein bestehen, werden als Einfachzucker bezeichnet
(z.B. Glucose, Fructose). Zweifachzucker bestehen aus zwei Zuckerbausteinen (z.B.
Haushaltszucker = Glucose und Fructose) und Polysaccharide (Mehrfachzucker) sind
Verbindungen aus vielen Zuckerbausteinen (z.B. Stärke, Glykogen). Ein Gramm
Kohlenhydrate liefern 17 kJ (rund 4,2 kcal) und sollten etwa 60 % des täglichen
Energiebedarfs decken.
Laktose
wird auch Milchzucker genannt. Dieser „Zweifachzucker“ besteht
aus den „Einfachzuckern“ Glucose und Galaktose.
Malzzucker (Maltose)
Zweifachzucker, der aus zwei Bausteinen Traubenzucker besteht.
Milchzuckerunverträglichkeit
Bei dieser Erkrankung ist die Aktivität des milchzuckerspaltenden Enzyms
Lactase im Dünndarm vermindert. Dadurch gelangt der Milchzucker (Laktose)
in die unteren Darmabschnitte und wird dort bakteriell abgebaut. In der Folge
kann es zu Blähungen und Durchfällen kommen. Durch den Verzicht von
milchzuckerhaltigen Lebensmitteln werden die beschriebenen Symptome, die mit
der Unverträglichkeit zusammenhängen, beseitigt.
Mineralstoffe
Ohne ausreichende Mineralstoffzufuhr sind lebenswichtige Stoffwechselvorgänge
im Organismus nicht möglich. Je nach Menge ihres Vorkommens im menschlichen
Körper sowie der Höhe des durchschnittlichen täglichen Bedarfs
unterscheidet man zwischen Mengen- und Spurenelementen.
Nährstoffe
sind Nahrungsbestandteile, die zum Aufbau
und zur Erhaltung von Körpersubstanz,
zur Energielieferung und zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen ständig
mit der Nahrung zugeführt werden. Man unterscheidet energieliefernde (Hauptnährstoffe)
und essentielle Nährstoffe. Zu den Hauptnährstoffen zählen Kohlenhydrate,
Fette und Eiweiß, zu den essentiellen Nährstoffen zählen Vitamine
und Mineralstoffe.
Nahrungsmittelallergie
Eine allergische Reaktion beruht
auf einer Antigen-Antikörper-Reaktion.
Hierbei handelt es sich um eine Überreaktion des Immunsystems (Bildung
von Antikörpern) auf Inhaltsstoffe (Eiweiße) von Nahrungsmittel
( Allergene). Symptome wie Hautausschlag, Asthma, Bauch- oder Kopfschmerzen, Übelkeit,
Erbrechen, Durchfall oder Blähungen können auftreten. Als Allergene
treten ausschließlich Eiweißstoffe auf. Bei der Behandlung müssen
allergieauslösende Inhaltsstoffe gemieden werden.
Omega 3 – Fettsäuren
Gruppe von mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie Linolensäure,
Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure, die in hohen Anteilen in
Fischfetten vorkommen. Diese Fettsäuren können den Fettgehalt im
Blut senken, die Blutgerinnung verringern und auf diese Weise schädigende
Gefäßablagerungen vorbeugen. Sie können vom Körper nicht
selbst hergestellt werden.
Pflanzenöl
Pflanzenöl (z.B. Olivenöl, Rapsöl, Sonnenblumenöl) ist ein Oberbegriff für "fettes Öl". Man gewinnt sie durch Pressen oder Extrahieren ölreicher Saaten und Früchte. Im Gegensatz zu den meisten tierischen Fetten haben pflanzliche Fette einen hohen Gehalt an wertvollen Fettsäuren. Gesundheitlich und ernährungsphysiologisch bedeutsam ist die Lage der Doppelbindungen in den Fettsäuren. Ungesättigte Fettsäuren werden unterteilt in einfach gesättigte Fettsäuren (MUFA) und mehrfach ungesättigte Fettsäuren (PUFA). Die MUFA besitzen eine Doppelbindung, während PUFA zwei oder mehr Doppelbindungen aufweisen. Studien haben belegt, dass durch den Einsatz von einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren eine positive Wirkung auf den Cholesterinspiegel im Blut ausgeht.
Proteine (Eiweiß)
Sie sind aus einzelnen Aminosäuren
zusammengesetzt und dienen dem Körper als Bausteine für Zellen
und für Wirkstoffe (Hormone,
Enzyme).
Referenzwerte der DGE
Die Referenzwerte der Deutschen Gesellschaft
für Ernährung (DGE)
liefern konkrete Zahlenwerte für die wünschenswerte Zufuhr lebensnotwendiger
Nähr- und Inhaltsstoffe. Eine gesunde Ernährung, die alle Nährstoffe
in der richtigen Menge enthält, soll vor ernährungsbedingten Gesundheitsschäden
schützen und somit die Voraussetzung für volle Leistungsfähigkeit
geben.
Wichtige Nährstoffe in Obst und Gemüse sind Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Weniger bekannte Inhaltsstoffe sind die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe. Diese wirken durchaus auch positiv auf die Gesundheit. Einige von ihnen können wir sehen, schmecken oder riechen. Flavonoide und Carotinoide geben beispielsweise Obst und Gemüse die herrliche Farbe. Kohl und Senf erhalten durch Glucosinolate ihren Geschmack. Sulfide sind schwefelhaltige Verbindungen, die Zwiebeln und Knoblauch den intensiven Geruch verleihen. Wirksam sind sie allerdings nur, wenn sie in Form von natürlichen Lebensmitteln (und nicht als Nahrungsergänzungsmittel) aufgenommen werden.
Süßstoff , der 300 – 500 mal süßer ist als Haushaltszucker.
Saccharose
(Haushalts-, Rohr-, Rübenzucker) Zweifachzucker,
der aus je einem Baustein Glucose und Fructose besteht.
Spurenelemente
Spurenelemente sind Mineralstoffe, zu denen
die bedeutendsten wie Eisen (Fe), Kupfer (Cu), Jod (J), Mangan (Mn), Molybdän (Mo), Fluor (Fl), Chrom (Cr),
Selen (Se) und Zink (Zn) zählen.
Sprue
Überempfindlichkeit gegen das in bestimmten Getreidearten (Roggen, Gerste,
Weizen, Hafer ) enthaltene Getreideeiweiß ( Gluten).
Stoffwechsel
Bezeichnet alle chemischen Abläufe im Körper, z.B. die Umwandlung
der Nahrung in kleinste Teile und ihre Verwertung. Es werden ständig Stoffe
aufgenommen, abgebaut, umgewandelt oder ausgeschieden. „Stoffwechsel“ beschreibt
die Gesamtheit dieser Vorgänge.
Stärke
ist ein Kohlenhydrat, das fast nur in pflanzlichen
Lebensmitteln (z. B. Kartoffeln, Getreide, Reis) vorkommt. Stärke besteht aus Tausenden von Glukose-Bausteinen.
Ein Gramm Stärke liefert etwa 18 kJ (rund 4,2 kcal).
Tiefkühlkost
Tiefkühlkost umfasst Speisen, Obst und Gemüse, Eis und Backwaren,
die zur Verlängerung der Haltbarkeit bei – 18 ° C tiefgefroren
werden. Das Tiefgefrieren ist die ideale Methode der Konservierung, wie zahlreiche
wissenschaftliche Studien belegen. Es gibt sowohl praktische und qualitative
als auch ernährungsphysiologische Vorteile. Tiefkühlkost wird zunehmend
eingesetzt. Dies zeigt, dass die Verbraucher die Vorteile nutzen, die sich
durch den Einsatz tiefgekühlter Menükomponenten bieten: schnelle
Verfügbarkeit, unproblematische Vorratshaltung aufgrund langer Mindesthaltbarkeitsdaten,
ganzjährige Verfügbarkeit aller Gemüse- und Obstsorten.
Übergewicht
Übergewicht ( Adipositas) entsteht, wenn über eine längere Zeit
hinweg mehr Energie mit der Nahrung aufgenommen wird als der Körper verbraucht.
Vegetarische Ernährung
Ursprünglich bedeutet
eine vegetarische Ernährung,
auf Lebensmittel, die von getöteten Tieren stammen, zu verzichten. Das
heißt Fleisch und Fleischprodukte, Fisch und Schlachtfette zu meiden,
nicht aber Milch und Eier vom lebenden Tier. Doch nicht alle Vegetarier ernähren
sich nach diesem Prinzip, vielmehr werden drei verschiedene Formen unterschieden:
- Ovo-Lakto-Vegetarier, die neben pflanzlichen Lebensmitteln auch Milch und Eier verzehren (ovo-lakto-vegetabil).
- Lakto-Vegetarier, die neben pflanzlichen Lebensmitteln auch Milch, aber keine Eier essen (laktovegetabil).
Vitamine
Vitamine sind lebensnotwendige Nährstoffe,
die im Organismus nicht oder nicht in ausreichender Menge synthetisiert werden
können und deshalb
mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Nach ihrer chemischen
Eigenschaft der Löslichkeit werden sie in fettlösliche und wasserlösliche
Vitamine eingeteilt.
Fettlösliche Vitamine: Vitamin A, D, E, K und Provitamin A
Wasserlösliche Vitamine: Vitamin B1, B2, B6, B12 und Vitamin C, Nicotinsäure/-säureamid, Folsäure, Pantothensäure, Botin. Vollwertige Ernährung
Sie basiert auf den Empfehlungen
der DGE. Die 10 Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und der Ernährungskreis geben praktische
Hinweise für eine vollwertige Ernährung.

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